W. Segbers Bedachungen

Mitarbeiter durch Vorsorge und Erste-Hilfe-Kurse schützen

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Referenzen, Leistungsspektrum, Kontaktdaten – klar, das findet man üblicherweise auf der Homepage eines Unternehmens. Aber ein Zitat eines international bekannten Yogalehrers? Warum es beim Dülmener Handwerksbetrieb W. Segbers Bedachungen auftaucht und was Kundalini-Yoga mit Dachdecken zu tun hat.

 

Gesundheitsvorschriften werden streng eingehalten

 

In deutschen Handwerksbetrieben ist alles ordentlich geregelt. Gesetzliche Vorschriften gibt es zur Genüge. Einige davon werden penibel eingehalten und streng kontrolliert, andere – nun ja. Was nicht direkten Einfluss auf den Gewinn hat, wie manche Gesundheitsvorschriften, wird manchmal vielleicht etwas laxer gehandhabt. „Bei uns ist das anders“, erläutert Andrea Segbers, Ehefrau des Inhabers und Prokuristin von W. Segbers Bedachungen.

 

Asbestverarbeitung, laute Sägemaschinen, fliegende Metallspäne: potentielle Gefahren auf der Baustelle gibt es viele. Vorschriften zur Verhütung beziehungsweise Vorsorge ebenfalls. Alle zwei Jahre geht es deshalb für die auf dem Bau tätigen Mitarbeiter zum großen Gesundheits-Check. Bei dieser umfangreichen Allgemeinuntersuchung wird ganz gezielt auf die unterschiedlichen Berufe eingegangen.

 

Individuelle Untersuchungen – je nach Belastung

 

So hat ein Zimmerer beispielsweise andere Belastungszonen als ein Dachdecker. Da letzterer bei Sanierungen und Reparaturen von Dächern und Fassaden in Kontakt mit Asbest kommen kann, werden zusätzlich die Bronchien und Lungen geröntgt. „Auf dem Bau selbst ist das Tragen von Atemschutzmasken oder  Gehörschutz ganz wichtig – da passen wir auf, dass das keiner vernachlässigt“, betont Andrea Segbers.

 

Und wenn doch mal was passiert? Ob man sich im Ernstfall noch an den Erste-Hilfe-Kurs erinnert, der vor der Führerscheinprüfung absolviert wurde, ist fraglich. Aber auch hier ist der Betrieb den gesetzlichen Vorschriften voraus. Ausnahmslos alle Mitarbeiter, vom Azubi bis zum Projektleiter, frischen alle zwei Jahre bei Vorträgen und praktischen Gruppenarbeiten ihr Wissen auf. Nochmal Andrea Segbers: „Die zwei geschulten Ersthelfer, die der Gesetzgeber verlangt, sind für unsere fünf bis sechs Teams zu wenig. Und das, worauf es speziell bei uns ankommt – wie zum Beispiel Erste Hilfe von aus Höhen geretteten Kollegen – lernt man in einem normalen Kurs gar nicht.“

 

Ein Kompliment braucht nicht mehr Energie als eine Beschwerde

 

Ach ja, das erwähnte Zitat von Yogi Bhajan lautet übrigens: „Es erfordert das gleiche Maß an Energie, sich zu beschweren, wie ein Kompliment zu machen." Es wird im Zusammenhang mit der Analyse der Kundenzufriedenheit verwendet. In diesem Sinne: Ein Kompliment an einen Betrieb, der so viel Energie in die Gesundheitsvorsorge seiner Mitarbeiter steckt.

 

www.segbers-dach.de

 

Text: MOSAIK MANAGEMENT | Foto rawpixel