Laudert GmbH & Co. KG


Gesellschaftliches Engagement und Familienfreundlichkeit haben einen hohen Stellenwert

Eine besondere Strategie dafür gibt es nicht. Doch immer dann, wenn ein Mitarbeiter ein persönliches Anliegen hat, wird gehandelt. Der Multi-Channel-Media-Dienstleister Laudert aus Vreden räumt dem Thema Corporate Social Responsibility (CSR) einen hohen Stellenwert in der Unternehmensphilosophie ein. Ins Deutsche übersetzt würde man es „unternehmerische Verantwortung" nennen und es bezeichnet im engeren Sinne das Engagement eines Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.

 

Soziale Grundhaltung der Geschäftsführung hat sich auf Beschäftigte übertragen

 

Das trifft zum Beispiel zu, wenn ein Händler seinen Produzenten und Zulieferern einen gerechten Lohn zahlt. Es kann aber auch mit Umweltschutz zu tun haben oder mit sozialem Engagement gegenüber benachteiligten Menschen. Die Liste mit Maßnahmen bei Laudert ist lang und liest sich sehr abwechslungsreich. „Die soziale Grundeinstellung der Geschäftsführung ist der Grund für die Bereitschaft, Gutes zu tun und zu helfen", wie Marketingleiterin Anne Lück erklärt. „Mittlerweile hat sich diese Grundeinstellung auf die gesamte Belegschaft übertragen", wie sie zufrieden hinzufügt.

 

Die Mitarbeiter bringen Vorschläge für Spendenprojekte ein, in denen sie sich selber engagieren, spenden großzügig und sind oftmals in Ehrenämtern tätig. Rund 370 Mitarbeiter zählt das Unternehmen, das neben dem Hauptsitz in Vreden weitere Standorte in Hamburg,  Stuttgart, Bangkok und Ho-Chi-Minh-Stadt hat. Spezialisiert hat sich Laudert auf Medienproduktion, Medien-IT und Digitaldruck. Und auch Fotostudios mit einem 80 Mitarbeiter starken Team gehören  zu dem 1959 gegründeten Unternehmen.

 

Ausbildung gehört auch zur unternehmerischen Verantwortung

 

In Vreden gibt es zudem eine eigene Ausbildungsakademie, an der die Azubis aller Standorte das erste Ausbildungsjahr verbringen. Die Ausbildungsquote ist stets hoch – auch dies kann man durchaus als unternehmerische Verantwortung dem Nachwuchs gegenüber bezeichnen. So sieht es zumindest die Agentur für Arbeit Coesfeld, die das Unternehmen als „Ausbildungsbetrieb des Jahres 2011" kürte. Auch die Ausbildungskampagne „Mach was mit Medien" wurde von der Bertelsmann Stiftung 2013 und 2014 mit einer Platzierung auf der „Landkarte des Engagements" geehrt.

 

Aber Laudert bietet noch deutlich mehr. Zwei Stunden lang konnten die Mitarbeiter von Laudert an einem Tag ausgiebig shoppen gehen – auf dem Firmengelände in Vreden wurde ein Fundus-Basar für den guten Zweck aufgebaut. Der Erlös von über 2.300 Euro ging an das Huskyprojekt – eine aus Spenden finanzierte Reha-Maßnahme für krebserkrankte, aber mittlerweile geheilte Kinder und Jugendliche, die sich durch Hundeschlitten-Touren in Schweden wieder regenerieren können. Ein Herzensprojekt eines Mitarbeiters. Auch für Kinder in Afrika wurde Laudert bereits aktiv: Im Dezember 2012 wurde der Grundstein für das erste öffentliche Kinderkrankenhaus in Eldoret, Kenia, gelegt. Die Produktfotos für den Charity-Shop kamen aus einem Fotostudio von Laudert – unentgeltlich versteht sich.

 

Suchtprävention, Sport, Kunst und Forscherinteresse wird gefördert

 

„Um Kinder und Jugendliche vor einer Sucht zu bewahren, fördern wir zudem finanziell die Suchtpräventionstage am Gymnasium in Vreden", so Lück. Der jährlich stattfindende Vredener Triathlon wird von Laudert als Hauptsponsor ebenso gefördert wie der Hamaland Jazz-Club, ein Fußballverein aus der Region oder der Handballverein HSV Hamburg. Künstler aus der Region können regelmäßig die Arbeitsräume und die öffentlichen Bereiche als Ausstellungsfläche nutzen und auch Kunstkurse des Gymnasiums, Kindergärten und Sportvereine erhalten regelmäßig materielle Unterstützung in Form von Digitaldrucken oder der kostenlosen Nutzung der Infrastruktur des Unternehmens. So werden beispielsweise die ABI-Zeitungen des Vredener Gymnasiums gesponsert und Schüler erhalten Workshops zur Gestaltung von Druckerzeugnissen.

 

Die Initiative „Das Haus der kleinen Forscher", die sich für die Bildung von Kindern in den Bereichen Mathematik, Technik und Naturwissenschaften engagiert, wird ebenfalls großzügig unterstützt. Und die eigenen Mitarbeiter? Die können sich auch sehr glücklich schätzen. Denn das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber" der Bertelsmann-Stiftung bekommt man nicht einfach so – es muss sich über zahlreiche Maßnahmen und ein mehrjähriges Zertifizierungsverfahren verdient werden. „Seit 2011 darf Laudert sich offiziell so nennen", wie Anne Lück zufrieden mitteilt.

 

www.laudert.com 

 

Text: MOSAIK MANAGEMENT | Foto Laudert GmbH